Die Geschichte des ASV

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 Die Geschichte des Angelsportverein Wanfried e. V.

 

 
Am 21. Oktoner 1921 wurde der Angelsportverein Wanfried gegründet. Der Verein führte zuerst den Namen „Fischerrei-Verein e. V.“, mit Sitz in Wanfried. § 3 der Satzung besagt, dass der Verein aus einem Hauptbeteiligten und höchstens 20 nebenbeteiligten Mitgliedern besteht. Die Mitglieder wählten als Hauptbeteiligten Gottlob Gries, der damit 1. Vorsitzender des Vereins wurde. Als Nebenbeteiligten finden wir:
Karl Rexrodt, Ch. Feldener, Hch. Lahme, Fritz Gerber, Th. Bredemeister, Hch. Mott,    
 L. Löwenstein, H.Christensen, Fischer, G. Degenhardt, Klein, Pflüger, Sendelbach, Fr. Gerlach, Fr. Vaupel, G. Israel und Chr. Lehmann als Mitbegründer im Protokoll.
 
Schon am nächsten Tage, dem 22. Oktober 1921, fand eine
Fischerreiverpachtungs-Verhandlung statt, wo das ehemalige Laichschonrevier in der Werra von der Grenze der Wanfrieder und Fridaer Feldmark bis hin zur Stelle vor der Koppel in der Gemeinde Altenburschla „von der Regierung auf die Zeit von 12 Jahren gepachtet wurde.“
 
Was in der Inflationszeit an Pacht gezahlt werden musste, sagt ein vorliegender Mahnzettel
vom staatlichen Forstamt Eschwege. Die fast unaussprechliche Pachtsumme am 10. September 1924 betrug 88 311 000 000 000 Mark. Hinzu kamen 3 550 000 000 000 Mark Mahngebühren. Mit der Einführung der Rentenmark betrug der Pachtzins dann R.M. für das ganze Jahr.
 
In den vorhandenen Unterlagen findet man Zahlen über unglaubliche Fischbesatzmaßnahmen z. B. 1930 vom Fischerreiverein für den Regierungsbezirk Kassel zusätzlich 10 000 Jungalle, 1931 ,11 000 Junghechte u.s.w. Die Werra war zu dieser Zeit ein in der Zusammensetzung reines und gutes Fischwasser. Weißfische, Karpfen, Forellen, Hechte, Aale und Barsche waren in massen vorhanden.
 
Während des Krieges ruhte das Vereinsleben.
 
Dies änderte sich schlagartig, als die Kaliabwässer seitens der DDR in die Werra geleitet wurden. Der Salzkonzentrationsgehalt hatte Werte angenommen, die dem Meerwasser gleich kamen. Und in den Sommermonaten bei geringer Wassertiefe wesentlich höher lag.  In dieser „Brühe“ hielten sich nur noch Aale und Forellen durch Besatzmaßnamen. Am 5. Februar 1946 wurde an die Militärregierung in Eschwege der Antrag gestellet, den Verein weiterführen zu dürfen. Es wurde geprüft, ob Mitglieder der NSDAP angehörten. Nach der Genehmigung setzte der Verein seine Arbeit fort, als neuer Vorstandt wurde Christian Ellhoff vorgeschlagen. Als weitere Vorsitrzende fungierten:
( Ohne Jahresangabe)           Willi Klemm
1955                                        übernahem Wilhelm Zerbe von Christin Ellhoff
1957                                        Adolf Schulz
1965                                        Konrad Günther
1968                                        Friedel Gries
1981                                        Klaus Kellner
seit 2005                                 Markus Gaubatz
 
Aus anfangs 20 Mitgliedern bis über 185 Mitgliedern im jahre 1976, zählt der Verein im Jahre 2007 erfreuliche 104 Mitglieder. Der Angelsportverein hat heute die Pachtstrecke Werra, von Altenburchla bis zur Friedamündung. Im Eigentum des Angelvereins stehen weiter zwei Vereinsteiche, sowie das Vereinsheim „Waldschlösschen“
 

 

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